Was man bei Unwettern und Überschwemmungen wissen sollte

  1. 30.07.2009 14:14
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Pünktlich zum Sommerbeginn stellen sich auch wieder Unwetter und Überschwemmungen ein. Das ist mittlerweise schon fast normal und zu erwarten. Die ARAG-Experten haben einige Tipps zusammen gestellt, damit der nächste Sommerregen nicht zur kompletten Katastrophe wird.

Lebt man in einem Gebiet, das wiederholt von Unwettern heimgesucht wird, ist es angeraten, sich gegen solche Vorkommnisse zu versichern, denn Häuser, Autos und Gegenstände können durch Wasser, Blitz oder Hagel schwer beschädigt oder gar zerstört werden. Hier ist besonders die Elementarschadenversicherung hervorzuheben. Weiterhin kann der Einbau einer Rückstausicherung einem viele Unannehmlichkeiten ersparen. Öltanks müssen grundsätzlich gut gesichert sein, und es ist ratsam, Türen, Fenster und Schächte im Notfall schnell schließen zu können.

Treten bei einem Sturm Wasser- oder Hagelschäden an einem Fahrzeug auf, so ist hierfür die Teilkaskoversicherung zuständig. Dabei ist es wichtig, vor Schadensmeldung zu überprüfen ob eine Selbstbeteiligung besteht.

Wenn Wassermassen in die Wohnung oder das Haus eindringen, ist hierfür die Elementarschadenversicherung zuständig. Sie ist ein Zusatz zur Gebäudeversicherung und tritt bei Schäden durch Überschwemmungen. Schneedruck, Wasser und Erdbeben an Haus oder Nebengebäuden ein. Die Gebäudeversicherung hingegen ist für Schäden zuständig, die durch Brand, Leitungswasser, Hagel. Blitzschlag oder Sturm entstanden sind. Wird Mobiliar, was nicht fest mit dem Haus verbunden ist, durch Einbruch, Brand, Hagel, Sturm oder Leitungswasser in Mitleidenschaft gezogen, tritt die Hausratversicherung ein.

Doch nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs lauern Gefahren bei solchen Wetterlagen. Grundsätzlich ist es ratsam, bei starkem Regen besonders vorsichtig zu fahren, um Aquaplaning zu vermeiden. Auch Wasser, was ins Innere des Motorraums oder in den Auspuff vordringt kann Schaden verursachen. Zwar ist das Fahrzeug dann nicht unbedingt kaputt, es kann einem jedoch passieren, dass man festsitzt und nicht weiter fahren kann. Bei extremem Regel sollte man, sofern irgendwie möglich, zu Hause bleiben.




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