Taschengeld ist ein wichtiges Instrument, Kindern und Jugendlichen den sinnvollen Umgang mit Geld zu lehren. Doch wenn es um die Höhe der Finanzspritze geht, leben Kinder erfahrungsgemäß in andere Welten als ihre Eltern und nicht selten ist das Taschengeld Anlass für Diskussionen und Streit.
Eine repräsentative Umfrage des Bundesverbandes deutscher Banken ergab, dass die Mehrheit der Jugendlichen durchaus viel Wert auf Sparsamkeit legt, auch wenn dieses Ergebnis den einen oder anderen überraschen mag. Das größte Motiv für Jugendliche, das Geld zu sparen anstatt mit vollen Händen auszugeben ist die Planung einer größeren Anschaffung. Für ein Moped, den Autoführerschein oder auch ein neues Handy, Smartphone oder eine DigiCam lohnt es sich für die meisten, auf unnötige Ausgaben zu achten.
Über die Hälfte der 14- bis 17-jährigen Jugendlichen bekommen monatlich bis zu 30 Euro Taschengeld. 25% erhalten 31 bis 50 Euro und eine Minderheit kann sich über Taschengeld jenseits der 50-Euro-Grenze freuen.