Das Meinungsforschungsinstitut Forsa führte im Auftrag der comdirekt bank eine Umfrage durch. Die Umfrage fand im Januar diesen Jahres mit 1.060 Personen zwischen 18 und 65 Jahre im ganzen Bundesgebiet statt. Dabei kam heraus, dass 85 Prozent der Befragten in dem Sprichwort "Beim Geld hört die Freundschaft auf" sehr viel Wahres sehen. 30 Prozent leihen noch nicht einmal ihrem besten Freund oder der besten Freundin Geld.
Bei 60 Prozent der Befragten sei das Verleihen von Geld an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Die Meisten, nämlich 84 Prozent, möchten schon genau wissen, wofür sie ihr Geld hergeben sollen. Dabei wird nicht jeder Grund akzeptiert. Für wichtige Gründe wie zum Beispiel eine Arztrechnung würden 80 Prozent der Befragten sofort aushelfen. Auch wenn es um einen Rechtsstreit geht, sind 57 Prozent der Menschen bereit, einem anderen unter die Arme zu greifen. Anders sieht es bei selbst verschuldeten oder unnötigen Ausgaben aus. So würden für Spielschulden oder Reisen nur 8 Prozent der Befragten Geld verleihen, für eine Schönheits-OP sogar nur 4 Prozent.
Viele richten sich auch nach dem Leitspruch: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser." Nur 33 Prozent verlassen sich bei einem Leihgeschäft auf mündliche Absprachen, 66 Prozent verlangen als Sicherheit ein unterschriebenes Schriftstück, welches die verliehene Summe dokumentiert.
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