Laut der Stiftung Warentest besteht für die Verbraucher kein Grund, sich noch schnell mit Glühlampen einzudecken, bevor diese nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind. Schließlich gibt es viele Alternativen, die sowohl die Umwelt als auch die Gesundheit schonen. Stiftung Warentest untersuchte die verschiedenen Alternativen wie Halogenlampen, LED-Lampen und natürlich die schon seit langem verbreiteten Energiesparlampen. Die Energiesparlampen vereinen dabei viele Vorteile. Obwohl sie in der Anschaffung etwas teurer sind als die herkömmlichen Glühlampen, halten sie wesentlich länger und sparen dabei noch Strom. Außerdem leuchten sie pro Watt wesentlich heller als ihre Vorgänger. Eine Energiesparlampe mit 21 Watt erzeugt ebensoviel Licht wie eine Glühlampe mit 100 Watt. Wenn diese Energiesparlampe nun 5 Jahre lang an durchschnittlich 5 Stunden täglich genutzt wird, ergibt das eine Stromersparnis von 140 Euro. Wenn man bedenkt, wie viele Lampen im Haus vorhanden sind, kommt da schon einiges zusammen.
Viele Verbraucher stehen den Energiesparlampen kritisch gegenüber, weil sie angeblich die Gesundheit gefährden sollen. Das ist so aber nicht richtig. Die Stiftung Warentest hat die verschiedenen Lampen auf UV-Strahlen und elektromagnetische Felder hin getestet. Die Werte liegen allesamt unter dem Normbereich. Da die Lampen geringe Mengen Quecksilber enthalten, müssen sie entsprechend entsorgt werden. Dann besteht auch keine Gefahr für die Umwelt. Da ist die Umweltbelastung durch herkömmliche Glühbirnen wesentlich höher, denn bei ihrem Betrieb entstehen höhere Quecksilberemissionen, weil sie wesentlich mehr Strom verbrauchen. Diese Emissionen gelangen über die Schornsteine der Kraftwerke in die Luft. Nicht gerade sehr umweltfreundlich.