Entlang des Inns stehen dreizehn E.ON-Wasserkraftwerke - diese gehen ins Eigentum des österreichischen Energieversorgers Verbund über. Im Gegenzug erhält E.ON einen Barausgleich sowie Bezugsrechte für Strom. Bereits im Juni hatten sich beide Unternehmen in entsprechenden Verträgen auf diese Transaktion geeinigt. In München wurden gestern die abschließenden Dokumente unterzeichnet.
Insgesamt verfügen die abgegebenen Anlagen über eine installierte Leistung von 312 Megawatt (MW) und rund 1800 Gigawattstunden (GWh) Jahresproduktion. Neben dem Barausgleich erhält E.ON vom Verbund über einen Zeitraum von 20 Jahren zusätzlich Strombezugsrechte as den österreichischen Speicherkraftwerken Zemm-Ziller.
Diese Transaktion ist ein weiterer wichtiger Fortschritt zur Wettbewerbsförderung im europäischen Energiemarkt, dies ist eine der von E.ON gegenüber der EU-Kommission zugesagten Maßnahmen.