Je mehr Kinder und Jugendliche sich mit Computer und Konsolen beschäftigen, umso unsicherer werden die Eltern. Wie viel Konsum sollen sie erlauben und wo fängt Computersucht an Vor allem wenn die Kinder einen eigenen PC im Zimmer haben ist es für Eltern oft schwierig, den Überblick zu behalten. Immerhin besitzen drei Viertel aller Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren einen eigenen PC. Da kann der Medienkonsum schon einmal höher ausfallen als geplant oder die Kids bewegen sich auf unsicheren Internetseiten.
Die meisten Eltern kennen sich mit den virtuellen Welten und den angebotenen Spielen nicht so gut aus, wissen deshalb auch nicht, was für ihr Kind eher ungeeignet ist. Die Stiftung Warentest hat einen neuen Ratgeber herausgegeben, in dem die Eltern Hilfestellung bekommen. Der Ratgeber Kindheit 2.0 schlüsselt das Medienangebot auf und zeigt den Eltern, welche Auswirkungen die Medien auf die Gesundheit und das Seelenleben der Kinder haben. Dabei wird nicht nur auf den Umgang mit dem Computer eingegangen, sondern auch mit Handy und Konsolen. In dem Buch wird dargestellt, wann die Gefahr besteht, dass das Kind in die Sucht abrutscht und was die Eltern dagegen tun können.
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Kindheit 2.0 bekommen Eltern Ratschläge, wie viel Medienkonsum sein darf und welche Spiele Kinder besser nicht spielen sollten, weil sie zu brutal sind. Außerdem wird auf virtuelle Freundschaften, zum Beispiel in Chats, eingegangen sowie die Bedürfnisse der Kids, unbedingt ein Handy haben zu wollen. Auch gewaltverherrlichende Videos oder Pornos werden nicht außen vor gelassen. Kindheit 2.0 erläutert, wie sinnvoll Filtersoftwares sein können und wie die Eltern mit ihren Kindern über die Mediennutzung ins Gespräch kommen können. Der Ratgeber 2.0 ist seit dem 24. September 2009 im Handel (z.b. bei
amazon.de) erhältlich. Das Buch ist 192 Seiten stark und kostet 16,90 Euro. Natürlich kann Kindheit 2.0 auch direkt bei der Stiftung Warentest unter
www.test.de/shop online bezogen werden.