In der Weihnachtszeit kommen die Weihnachtsbeleuchtungen an die Fenster und in die Vorgärten der Häuser – durch Lichterketten mit LED-Lampen kann der Stromverbrauch gering gehalten werden. Zwei Lichtschläuche von jeweils knapp 10 Metern Länge verursachen in einem Zeitraum von 6 Wochen Strom in Höhe von gut 30 €. Durch LED-Lampen sollen die Stromkosten um 80 Prozent reduziert werden laut Angaben der Deutschen Energie-Agentur (Dena) in Berlin.
Laut der Dena verbrauchen die LED-Lampen nicht nur weniger Strom – ein weiterer Vorteil ist, dass diese eine etwa 20-mal höhere Lebensdauer aufweisen als herkömmliche Glühlampen. Bis zu 20.000 Stunden sollen die LED-Lampen im Durchschnitt leuchten. Ein weiterer, wichtiger Vorteil der LED-Lampen sei zudem, dass diese sich weniger aufheizen und dadurch die Gefahr einen Überhitzung und von Bränden minimiert werden könne.
Gleichzeitig räumt die Dena ein, dass die Anschaffung von LED-Leuchtketten durchaus teuer ausfallen kann. Durch die hohe Effizienz der LED-Lampen sollen sich laut der Dena die Mehrkosten sehr schnell amortisieren. Beim Kauf sollten die Angaben zur Leistungsaufnahme genau studiert werden. Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, nur Lichterketten mit LED-Lampen zu erwerben, die mit einem Gütesiegel ausgezeichnet sind. Dies kann das VDE-Prüfzeichen oder das GS-Zeichen, das für "Geprüfte Sicherheit" steht sein. Eine Lichterkette, die im Freien aufgehängt werden soll, muss auch Feuchtigkeit vertragen können. Dies sollte auf der Verpackung deutlich vermerkt sein.