Lichterketten aus dem Internet – der TÜV Rheinland warnt vor Gefahren

  1. 24.11.2009 09:39
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Der TÜV Rheinland hat 31 Spielzeuge und 42 Lichterketten in sechs Städten der Niederlande gekauft und in den TÜV-eigenen Laboren in Eindhoven und Niekerk sowie in Nürnberg und Köln getestet. Schlechte Verarbeitung, Verbrennungsgefahr durch lockere Stromkabel, Kleinteile, die verschluckt werden können und verbotene Weichmacher sind neben fehlenden Sicherheitshinweisen der Grund für die aktuelle Warnung durch den TÜV Rheinland. Ein erschreckendes Ergebnis resultierte aus dem Test, der nur auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben gerichtet war – drei von vier Artikeln waren bei dieser Prüfung durchgefallen.

Gekauft wurden die Lichterketten zu Preisen zwischen 89 Cent und 14,95 Euro durch die Fachleute vom TÜV Rheinland im Zeitraum Oktober und November 2009. Einige der Lichterketten wurden im Internet gekauft, weitere in Amsterdam, Eindhoven, Groningen, Apeldoorn, Rotterdam und Venlo. 32 der insgesamt 42 Lichterketten fielen bei den anschließenden Tests durch. Henk-Jan Pieters vom TÜV Rheinland EPS in Niekerk, wo die Tests der Lichterketten durchgeführt wurden, kommentierte, dass diese zum Teil gefährliche Sichterheitsmängel aufwiesen. Bei drei der getesten Lichterketten kann sogar die Gefahr eines Stromschlags bestehen.

Am häufigsten wurden Mängel aufgrund falscher oder fehlender Sicherheitshinweise auf den Verpackungen und einer zu großen Entwicklung von Hitze feststellt. Eine der Lichterketten erreichte eine Temperatur von bis zu 250 Grad Celsius während der Prüfungen. Dabei ist nur eine maximale Erhitzung auf bis zu 90 Grad Celsius erlaubt. Die Kontrollen wurden nach der DIN EN 60598-2-20 für Leuchten sowie nach dem Geräte und Produktsicherheitsgesetz durchgeführt.

Erschreckend war das Ergebnis der im Internet gekauften Lichterketten – sämtlicher Lichterschmuck aus dem Internet war mangelhaft. Generell wird von den Fachleuten empfohlen, die elektrische Weihnachtsdekoration ausschließlich bei den bekannten und sicheren Quellen zu kaufen, dadurch besteht die Möglichkeit, etwaige Mängel sofort zu reklamieren.







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