Laut einer exklusiven Berechnung durch die Bank UniCredit wird das Einkommen, das den Bundesbürgern zur Verfügung steht, in 2010 real um 0,5 Prozent sinken.
Gemäß dem Bericht in der Tageszeitung "Die Welt" soll das den privaten Haushalten in diesem Jahr verfügbare Einkommen nach Berechnungen der Bank bei etwa 1,6 Billionen Euro liegen. Für 2010 soll das verfügbare Einkommen sogar etwas höher liegen, aufgrund der höheren Inflationsrate allerdings werde das Einkommen real sinken.
Laut Meinung der Volkswirte der UniCredit können auch die Entlastungen, die seitens der Bundesregierung geplant sind, daran wenig ändern. Alexander Koch, Deutschland-Volkswirt bei UniCredit kommentiert, dass die kommenden Enlastungen aus dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz und dem Fiskalprogramm in 2010 nicht mehr ausreichen dürften, um eine Steigerung des verfügbaren Einkommens zu bewirken. Die Rentner werden wohl nächsten Juli keine Erhöhung bekommen wie in diesem Jahr.
Die Nullrunde gilt laut Alexander Koch als sicher. Im vergangen Jahr konnten die deutschen Verbraucher über eine Summe von 1,588 Billionen Euro verfügen. Bei der Berechnung des verfügbaren Einkommens werden nicht nur Löhne und weitere Einkünfte berücksichtigt, sondern auch die Sozialtransfers.