Der Verbraucherindex für Deutschland ist im November 2009 gegenüber November 2008 nach der Mitteilung des Statistischen Bundesamtes um 0,4 Prozent gestiegen. Die Inflationsrate lag damit seit Juni 2009 zum ersten Mal wieder im positiven Bereich, gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex.
Die Preisentwicklung der Energie – Kraftstoffe und Haushaltsenergie – wirkte sich im November 2009 auf die Inflationsrate leicht dämpfend aus. Insgesamt verbilligte sich Energie um 2,5 Prozent im Vergleich zum November 2008.
Die Inflationsrate hätte ohne die Berücksichtigung der Preisentwicklung für Energie bei + 0,7 Prozent gelegen. Deutliche Preisrückgänge konnten im Jahresvergleich bei der Haushaltsenergie beobachtet werden – bei Gas ging der Preis um 18,7 Prozent zurück, bei Heizöl lag der Rückgang bei 14,9 Prozent. Auch die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme verbilligten sich binnen der Jahresfrist um 8,6 Prozent. Für Strom wurde weiterhin eine gegenläufige Preisentwicklung ermittelt – die Strompreise stiegen um 5,8 Prozent an.