Inflation: Auswirkung auf die Altersvorsorge

  1. 23.12.2009 07:56
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Bei nur 2 Prozent Inflation sind in zwanzig Jahren 1.000 € nur noch 673 € wert. Daher sollte das Geld für das Alter gut angelegt werden. Für wen bei welcher Altersvorsorge am meisten unter dem Strich übrig bleibt, hat Finanztest ermittelt.

Eine Inflation von 2 Prozent ist realistisch gerechnet – in Deutschland verlor das Geld in den letzten 10 Jahren jährlich so viel an seiner Kaufkraft. Durch diese Geldentwertung resultiert gleichzeitig eine Minderung des Vermögens. Das bedeutet: Morgen kann für das gleiche Geld weniger eingekauft werden als heute.

Aufgrund dieser kontinuierlichen Geldentwertung ist es umso wichtiger, dass bei der Altersvorsorge die Rendite im Auge behalten wird. Im Vergleich durch Finanztest wurden angenommene Renditen und die jährliche Inflation von 2 Prozent im Hinblick auf die Veränderung in der Altersvorsorge gegenüber gestellt – für die private Rentenversicherung, den Riester- und Rürup-Vertrag und für Firmenverträge. Der Kaufkraftverlust kann von Pessimisten auch noch höher angesetzt werden.

Mit einer Firmenrente sind Arbeitnehmer mit einem Einkommen von bis zu 45.000 € pro Jahr gut beraten, denn bis dahin werden auf die Sparbeiträge keine Sozialabgaben und Steuern fällig. Wer gesetzlich versichert ist und gut verdient, sollte sich für die Riester-Rente entscheiden. Wenn das Vermögen geschickt vermehrt wird, entgehen wohlhabende Rentner dem Kaufkraftverlust. Für jüngere Leute ist es ratsam, mehr Geld auf die hohe Kante zu legen, damit mit der Altersvorsorge die Inflation überholt werden kann.




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