Strom: Durchschnittserlös stieg um 5,8 Prozent in 2008

  1. 22.12.2009 08:55
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Der vorläufige Durchschnittserlös, der Grenzpreis, für Strom betrug laut Mitteilung des Statistischen Bundesamts (Destatis) im Jahr 2008 9,07 Cent pro Kilowattstunde. Dies bedeutet im Vergleich zu den Vorjahreswerten ein Anstieg des Grenzpreises um 5,8 %.

Gesetzlich ist der Grenzpreis definiert als der Durchschnittserlös, den die Versorgungsunternehmen pro Kilowattstunde Strom erzielen. Dieser wird aus den Stromlieferungen an die Sondervertragskunden errechnet.

Auf 11,55 Cent pro Kilowattstunde belief sich der Durchschnittserlös für Stromlieferungen an alle Letztverbraucher. Dies bedeutet ein Plus gegenüber 2007 von 5,7 %. Durchschnittlich 16.49 Cent je Kilowattstunde erzielten die Versorgungsunternehmen im Jahr 2008 als Erlös bei den Tarifkunden, also bei Haushalten und Kleinstverbrauchern. Dies entspricht einer Steigerung um 2,4 % gegenüber 2007.

Die Ausweisung des Durchschnittserlöses oder des Grenzpreises erfolgt ohne rückwirkende Stromsteuerrückerstattungen und ohne Mehrwertsteuer. Darin enthalten sind jedoch die Netznutzungsentgelte, die Konzessionsabgaben, Ausgleichsabgaben nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sowie die Stromsteuer. Der Grenzpreis dient gemäß der Konzessionsabgabenverordnung als Grundlage für die Berechnung der Konzessionsabgaben. Dabei handelt es sich um die Entgelte, die von den Energieversorgungsunternehmen an die Gemeinen bezahlt werden müssen, um das Recht zu erhalten, die Stromversorgung an die Letztverbraucher zu übernehmen und für die Verlegung sowie den Betrieb der Leitungen die öffentlichen Verkehrswege zu nutzen.




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