Für viele privat Versicherten kam zum Jahreswechsel die böse Überraschung. Einige der Versicherer der PKV haben die Beiträge im Vergleich zum Vorjahr von 80 € aufwärts pro Monat erhöht. Welche Alternativen für die Versicherten in der PKV bestehen, zeigt Finanztest in der aktuellen Ausgabe auf:
Schlecht ist generell eine Kündigung. Ein Wechsel der privaten Krankenversicherung ist meist mit dem Verlust der kompletten Altersrückstellung – oder zumindest einem Teil davon verbunden. Die PKV Versicherten sammeln ab den jungen Jahren in der Altersrückstellung Geld an, das zur Deckung der wachsenden Ausgaben im Alter dienen soll. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist normalerweise nicht problemlos durchzuführen. Dies ist beispielsweise nur bei einer Rückkehr von der Selbständigkeit in ein Arbeitnehmerverhältnis mit gesetzlicher Versicherungspflicht möglich.
Oftmals stehen die Einsparmöglichkeiten beim aktuellen Versicherer zur Verfügung. In der Zeitschrift Finanztest gibt es dazu ausführliche Tipps. Bei einem Tarifwechsel innerhalb der bestehenden Krankenversicherung bleibt auf jeden Fall die Altersrückstellung in voller Höhe erhalten. Fast alle privaten Krankenversicherungen haben die verschiedensten Tarifkombinationen oder Tarifbausteine im Angebot. So können die Versicherten die jeweiligen Kompakttarife aus den Bereichen der stationären und ambulanten Behandlungen mit Tarifen für Zahnersatz und Zahnbehandlungen auswählen. Bei manchen PKV Versicherern können nach dem Baukastenprinzip die verschiedensten Tarife zusammengestellt werden.
Ein Tarifwechsel innerhalb der eigenen privaten Krankenversicherung kann eine Ersparnis von über 100 € monatlich bedeuten. Allerdings ist bei den sogenannten Billigtarifen Vorsicht geboten. Diese beinhalten Leistungen, die meist unter dem Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenkassen liegen.