In dem kürzlich veröffentlichten World Economics Outlook des Internationalen Währungsfonds korrigiert dieser die bisherigen Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum im aktuellen Jahr nach oben. Laut IWF sei ein deutlich höheres Wachstum der Weltwirtschaft zu erwarten, nach dem die World Economy in den letzten zwei Jahren in einer starken Krise feststeckte.
Treibende Faktoren für die höheren Prognosen sind den Emerging Markets zuzuschreiben, wobei der konservative Industriesektor weiterhin kriselt und auf Subventionen und andere staatliche Hilfen angewiesen sein wird.
2010 fast 4% Wirtschaftswachstum
Für das aktuelle Kalenderjahr erwartet der IWF ein Weltwirtschaftswachstum von fast 4%, wobei die früheren Prognosen bei nur knapp 3% lagen. Für das Folgejahr wird sogar mit einem noch höheren Wachstum gerechnet, wobei von bis zu 4,5% die Rede ist. Die vorherigen Prognosen lagen bei nur knapp über 4%.
Der USA werden im Bericht des Internationalen Währungsfonds für das aktuelle Jahr 2,7% Wachstum vorausgesagt (vorher 1,5%). Chinas Prognose liegt mit 10% Wachstum ganz weit vorne (vorher 9%).
In der Euro-Wirtschaftszone sieht es nicht ganz so rosig aus, hier wurde jedoch die Prognose von 0,3% Wachstum immerhin auf 1% herauf korrigiert. Deutschland wird im laufenden Jahr ein Wachstum von 1,5% vorausgesagt (vorher 0,3%).
Bundeskartellamt geht gegen Energiekonzerne vor Die Wirtschaftskrise trägt dazu bei, dass sich auf der einen Seite der Wettbewerb erhöht, auf der anderen Seite die Gefahr für Kartelle gegeben ist. Dies wird auch bei den Energiekonzernen befürchtet, was das Bundeskartellamt auf den Plan ruft.