Ölpreise stehen weiterhin unter Druck

  1. 10.02.2010 10:42
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Erfreulich für die Verbraucher ist die aktuelle Situation am Heizöl-Markt. Die Ölpreise stehen an den internationalen Warenterminmärkten weiterhin unter Druck, demzufolge gingen auch die Heizöl-Notierungen zu Beginn der Woche wieder leicht zurück.

Der US-Arbeitsmarktbericht wurde zwar mit Spannung erwartet, doch am Freitag konnte dadurch nicht die von den Ölkonzernen erhoffte Wende der Situation an den internationalen Finanzmärkten erzielt werden. Die Arbeitslosenquote war zwar von 10 auf 9,7 % zurückgegangen, nachdem sich weniger Bürger der USA als arbeitssuchend meldeten. Dennoch wurde ein Ausfall von etwa 20.000 Jobs verzeichnet – erwartet wurde dagegen ein Zuwachs von rund 5.000 Stellen. Somit ist die wirtschaftliche Situation auch am Jahresbeginn weiterhin nicht sicher. Dies zeigt deutliche Auswirkungen im Konsumverhalten und somit auch im Ölverbrauch.

Aktuell liegen die WTI-Rohöl-Futures bei 71,45 US $ je Barrel. Aktuell rutschen die Verträge der Nordseemarke „Brent“ unter die 70-Dollar-Marke. Mit Werten von etwa 1,3630 US $ bleibt der Euro aktuell weiterhin schwach. Lediglich die Haltung des Iran, der sich im Hinblick auf den Atomstreit mit den westlichen Staaten nicht kooperativ zeigt, wirkt sich aktuell positiv auf die Preisnotierungen am Heizöl-Markt aus. Diese Situation zeigte sich deutlich am Wochenende im Zuge der Münchner Sicherheitskonferenz.





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