Geldanlage - Banken planen Beipackzettel

  1. 16.02.2010 13:17
  2. Konten & Karten
  3. Tarifeverzeichnis

Fast alle großen Banken wollen anscheinend durch ein eigenes Risikopapier als Beipackzettel über die Chancen bei den Geldanlagen Informationen an den Kunden übergeben. Durch das Risikopapier soll der Verbraucherschutz verbessert werden und von den Banken die gesetzliche Regelung umgangen werden.

Aufgrund der unterschiedlichen Vorschläge der Banken strebt die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ein Produktinformationsblatt an, das bundesweit einheitlich von allen Banken ausgegeben werden soll. Für den Fall, dass nicht alle Banken zu der Anwendung dieses einheitlichen Beipackzettels bereits sind, soll dies im Notfall per Gesetz geregelt werden, laut Angaben eines Sprechers des Ministeriums. Die Banken können nicht mit einer endlosen Geduld der Verbraucherschutzministerin rechnen.

Die Sparkassen können sich eine Vereinheitlichung der bisherigen Papiere vorstellen, wie ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands mitteilte. Bereits im September 2009 hat die ING Diba bereits Produktinformationen in dieser Art eingeführt – von der Deutschen Bank werden solche Produktinformationen als Beipackzettel seit letzter Woche ausgegeben.

Die Postbank plant, im Sommer an die rund 500.000 Depotkunden Beipackzettel übergeben. Von der Hypo-Vereinsbank wurde mitgeteilt, dass an einem Maßnahmenpaket gearbeitet der, der das Spektrum der reinen Produktinformationen als Beipackzettel übersteigen soll.





06.01.Banken setzen verstärkt auf Social Media
28.11.Anlageberatung: Deutsche sind zufrieden mit ihrer Bank

02.02.Tausende Mastercard-Kunden von Phishing betroffen
02.02.Trotz Bankgeheimnis erhalten Finanzämter und Co. Auskunft
02.02.US-Internetseiten bekämpfen gemeinsam Phishing-Mails
01.02.Schloss Neuschwanstein auf neuer 2 Euro Münze
20.01.Finanztest: Gebühr für Geldabheben am Automaten bis zu 7,50 Euro