Dubiose gefälschte Mahnschreiben der GEZ kursieren derzeit, wie die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt warnt. In den dubiosen angeblich von der GEZ stammenden Mahnschreiben werden die Bürger zur Zahlung von noch offenen Rundfunkgebühren mit einem Betrag von 115,75 € aufgefordert. Im Briefkopf ist auch tatsächlich der Briefkopf der GEZ enthalten mit dem Absender einer Postfachadresse in Cottbus.
Die Androhung in den angeblichen GEZ-Schreiben bei Nichtzahlung ist geradezu kurios: Es wird mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen durch den Gerichtsvollzieher gedroht, der dann das TV-Gerät pfänden soll und den Austausch gegen einen Fernseher in schwarz-weiß vornehmen soll.
Bei der Polizei wird nach Angaben der Verbraucherzentrale bereits wegen Betruges ermittelt. Die Mahnschreiben sind eindeutig gefälscht – das Konto, auf das die vermeintlichen Forderungen bezahlt werden sollen, gehört einer Privatperson. Die Verbraucherzentrale rät: Bürger, die einen solchen gefälschten Brief erhalten oder sogar eine Überweisung auf das angegebene Konto getätigt haben, sollen sich umgehend an die nächste Polizeidienststelle wenden.