FDP: Arbeitsunwillige Hartz IV Empfänger sollen härter bestraft werden

  1. 22.02.2010 12:47
  2. Hartz 4
  3. Tarifeverzeichnis

Der stellvertretende Ministerpräsident von NRW Andreas Pinkwart FDP spricht sich im Rahmen der Debatte um Hartz IV deutlich für härtere Strafen aus gegen Leistungsverweigerer. Gegenüber der Rheinischen Post gab Pinkwart an, dass im Zuge der geplanten Verbesserung der Betreuung von Langzeitarbeitslosen in den Job-Center gleichzeitig Maßnahmen gegen Arbeitsverweigerung verstärkt werden. Die Bezüge der arbeitsfähigen Empfänger von Hartz IV sollten bei der Verweigerung der Annahme einer zumutbaren Arbeit konsequent reduziert werden.

Pinkwart betonte ausdrücklich, dass alle, die arbeitsfähig sind, nur bei einer entsprechenden Gegenleistung einen grundsätzlichen Anspruch auf staatliche Unterstützung haben sollten. Gleichzeitig räumte die Bundesagentur für Arbeit ein, dass meist nur zögerlich eventuelle Maßnahmen gegen Leistungsverweigerer seitens der Job-Center getroffen würden.

Die Bezüge eines Hartz IV Empfängers können beim ersten Mal, wenn eine Arbeit nicht angenommen wird, um 30 Prozent gekürzt werden, bei der zweiten Verweigerung einer Annahme von Arbeit kann ein Kürzung um 60 Prozent erfolgen.




  • RSS-Feed Abonieren

Tipp: Abwrackprämie auch für Hartz IV Empfänger
07.09.Haushaltsbegleitgesetz 2011: Drastische Kürzungen für Hartz IV, Eltern- und Wohngeld
07.09.Mietpreise in deutschen Städten steigen
02.09.Wechsel zur Privaten Krankenkasse: Wartezeit soll auf ein Jahr reduziert werden
02.09.Hartz-IV-Empfänger: Wohngeld wird nicht gekürzt

Tipp: Abwrackprämie auch für Hartz IV Empfänger
07.09.Haushaltsbegleitgesetz 2011: Drastische Kürzungen für Hartz IV, Eltern- und Wohngeld
02.09.Hartz-IV-Empfänger: Wohngeld wird nicht gekürzt
01.09.Hartz-IV Empfänger: Über 50 Prozent gehen nützlichen Arbeiten nach
29.07.Hartz-IV: Wohnfläche soll drastisch reduziert werden



Abwrackprämie auch für Hartz IV Empfänger
Wenn ein Hartz IV Empfänger für den Kauf eines neues Wagens die Abwrackprämie kassiert, darf diese nicht auf die Hartz IV-Bezüge angerechnet werden.

Haushaltsbegleitgesetz 2011: Drastische Kürzungen für Hartz IV, Eltern- und Wohngeld
Das Haushaltsbegleitgesetz 2011 trifft vor allem Bezieher von Hartz IV, Wohngeld und Elterngeld mit Kürzungen.

Mietpreise in deutschen Städten steigen
Um bis zu 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen die Mieten durchschnittlich in 2010 an.

Wechsel zur Privaten Krankenkasse: Wartezeit soll auf ein Jahr reduziert werden
Wird der Gesetzesentwurf verabschiedet, fällt ab 2011 die Wartezeit von drei Jahren vor einem Wechsel in die PKV weg.

Hartz-IV-Empfänger: Wohngeld wird nicht gekürzt
Was angemessene Wohnkosten sind, muss jedoch regional berücksichtigt und definiert werden.