Banken verlieren Kundenvertrauen

  1. 01.03.2010 13:31
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Das Handelsblatt berichtet in seiner aktuellen Ausgabe darüber, dass viele Bankkunden mit ihrem Kreditinstitut nicht wirklich zufrieden sind. Belegt wird diese Tatsache durch zahlreiche unabhängige Studien sowie den Fakt, dass die Schlichterstellen der Banken momentan so stark wie nie frequentiert werden.

Nur knapp 40% der Befragten einer Studie des Marktforschungsinstituts Gallup waren mit der für sie zuständigen Niederlassung ihrer Bank "äußerst zufrieden".

Weitere Umfragen anderer Institute lassen die Banken kaum besser aussehen: Psychonomics kam zu dem Ergebnis, dass 2012 nur noch knapp mehr als die Hälfte der befragten Bankkunden bei ihrer jetzigen Bank sein werden. Vor 3 Jahren stand der Kurs für die Kreditinstitute mit fast 70% noch wesentlich besser.

Die Beschwerden häufen sich nach Angaben des Handelsblattes. Eigenen Umfragen der Zeitung zu Folge stieg die Zahl der Fälle, in denen ein Ombudsmann des Bankenverbandes als Schiedsstelle eingeschaltet werden musste. Beschwerden bei Volks- und Raiffeisenbanken stiegen in den letzten 3 Jahren um fast 30%, bei den Landes- und Förderbanken waren es fast 15% mehr. Am schlechtesten schnitten die Privatbanken ab, hier stieg die Zahl der Beschwerden innerhalb der letzten 3 Jahre um fast 50% auf über 6.500. Die meisten Beschwerden hatten mit Aktiengeschäften und privaten Geldanlagen zu tun.

Die Kundenbindung hat im Zuge der Finanzkrise arg gelitten. Die Anzahl der Kunden, die ihre Bank uneingeschränkt weiter empfehlen würden, ist von fast 50% im Jahre 2007 auf weniger als 40% im Jahr 2009 gefallen.




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