3D-Fernsehgeräte bald im Handel

  1. 03.03.2010 08:50
  2. Einkauftipps
  3. Tarifeverzeichnis

Gerade noch ist HD-Qualität das Non-Plus-Ultra am Markt der Fernsehgeräte – schon kommt eine Innovation auf den Markt: Die Fernsehgeräte in 3D-Qualität. Bereits ab März sollen die ersten Geräte in Japan und den USA angeboten werden.

In Japan und Korea laufen schon zahlreiche Sendungen in HD-Qualität. Masayuki Kozuka, der für die Geschäftsstrategie der Speichermedien bei Panasonic zuständig ist, ist überzeugt, dass die TV-Geräte mit einer Größe von über 30 Zoll spätestens in 10 Jahren den größten Marktanteil haben. Dieses Niveau kann nach seiner Ansicht sogar schon in 5 Jahren erreicht sein.

Die meisten Sendungen in Japan und Korea laufen bereits in HD-Qualität, sodass die High-Definition TV Geräte derzeit einen Anteil von 60 Prozent am Markt haben. Die enorme Konkurrenz trägt dazu bei, dass sich die Produktzyklen immer mehr verkürzen und die Konsumenten in immer kleineren Abständen zum Kauf eines neuen TV-Geräts animiert werden.

Der Verkauf von 3D-fähigen Fernsehgeräten könnte in Japan deutlich in die Höhe steigen, wenn in 2011 das analoge Fernsehen abgeschaltet wird. Gleichzeitig ist Kozuka überzeugt, dass dazu die notwendigen Programmangebote verfügbar sein müssen. Es ist nicht sinnvoll, ein TV-Gerät mit 3D-Qualität am Markt anzubieten, wenn dafür nicht genügend Sendungen in 3D ausgestrahlt werden und nicht entsprechende Qualität auf DVD angeboten wird.
Diesbezüglich sprach Kozuka mit James Cameron über den nächsten Film nach Avatar. Die Antwort des Regisseurs war, laut Kozuka, dass für 2012 Titanic in 3D geplant sei, da in diesem Jahr sich der Untergang der Titanic zum 100. Mal jährt.

Panasonic will dafür mit unterschiedlichen Anbietern kooperieren. Sony hat sich ebenfalls zu einer Kooperation mit Discovery-Channel und IMAX entschieden. Gleichzeitig soll Sony Pictures überzeugt werden, die Anzahl der Filme in 3D-Qualität am Markt zu erhöhen. Bereits jetzt haben sich ungefähr 40 kleine japanische Unternehmen für die Spezialisierung auf die Umwandlung von 2D-Bildern in 3D-Qualität entschieden.

Samsung aus Südkorea gilt als weltweit größer Hersteller von Flachbild-TV-Geräten und will im März die ersten Modelle in 3D-Qualität präsentieren. Durch den reißenden Erfolg von Avatar steigerten sich die Erwartungen der Hersteller von Fernsehgeräten in 3D-Qualität deutlich.

Bereits jetzt können in den Ausstellungsräumen von Panasonic oder Sony in Tokio die neuesten 3D-TV-Geräte betrachtet werden. Kunden in den USA können die ersten 3D-Fernsehgeräte ab März kaufen – in Japan können die ersten Geräte ab April gekauft werden. Der Richtpreis für die neue Generation der TV-Geräte wurde bereits festgelegt. Mit einer Größe von 54 Zoll kostet ein TV-Gerät in 3D-Qualität etwa 530.000 Yen, bei einer Größe von 50 Zoll müssen die Kunden mit einem Preis von 430.000 Yen rechnen. Dies entspricht einem Preis zwischen 3.500 und 4.300 €.

Die Blu-Ray-Disk ist ein Speichermedium, das genügend Kapazitäten zur Verfügung hat, um die immense Datenmenge von Filmen in 3D-Qualität speichern zu können. Das einzige Problem ist dabei, dass sich viele von der 3D-Brille gestört fühlen. Kozuka zeigt sich dabei allerdings optimistisch und rechnet damit, dass in nächster Zukunft eine Lösung dafür gefunden wird.

Möglicherweise wird 3D-Fernsehen in 20 Jahren oder bereits in 5 Jahren ohne 3D-Brille möglich sein, sobald jemandem dafür eine neue Erfindung gelingt. Durch den zu erwartenden 3D-Boom wird dafür wohl mehr Geld investiert werden, was wiederum zu einer Beschleunigung einer entsprechenden Entwicklung führt.
Bis eine solche Erfindung auf dem Markt ist, müssen die Kunden die 3D-Brille nutzen – auch für die Fernsehgeräte in 3D-Qualität. Die neue Generation der Fernsehgeräte erkennt von selbst, ob in 3D oder 2D ausgestrahlt wird. Wer keine 3D-Brille zur Hand hat, kann per Knopfdruck die Programme in 3D in ein normales Fernsehbild umwandeln.






30.11.Stiftung Warentest: Philips TV-Geräte gehören zu den Besten

06.02.Schlecker: Gutscheine baldmöglichst einlösen
27.01.Stiftung Warentest: Waschpulver besser als Flüssigwaschwaschmittel
27.01.Stiftung Warentest: Bei Online Flugbuchung oft versteckte Zusatzkosten
26.01.Mascara: Luxusmarken schlechter als preiswerte Produkte
26.01.Deutsche Bahn: Züge waren 2011 pünktlich wie nie