Frauen in weniger Vollzeitstellen beschäftigt

  1. 09.03.2010 12:57
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Trotz einer ansteigenden Erwerbsbeteiligung waren Medienberichten zufolge im Jahr 2009 deutlich weniger Frauen in Vollzeit beschäftigt. Die Zahl reduzierte sich im Vergleich gegenüber der Anzahl vor 10 Jahren um rund 640.000 Frauen. Dies ist in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage seitens der Linkspartei ersichtlich.

Die Anzahl der Frauen, die in Teilzeitjobs beschäftigt sind, war gleichzeitig um rund 1,13 Millionen angestiegen. Des Weiteren geht aus dem Bericht hervor, dass sich die Zahl der Frauen in Minijobs seit 2003 um 930.000 erhöht hat. Seit 2005 wurde bei den Frauen, die trotz der Berufstätigkeit das Einkommen mit Hartz IV aufstocken mussten, ein Anstieg von 742.910 verzeichnet. Dies bedeutet ein Anstieg, der knapp der Hälfte entspricht.

In Bezug auf die Gleichstellung im Beruf der Frauen sind aktuell noch immer Kinder eine enorme Hürde. Das Einkommen von Frauen mit Kindern liegt im Durchschnitt ein Drittel unter dem Einkommensdurchschnitt bei den Männern. Dies gab der Internationale Gewerkschaftsbund am Montag im Hintergrund des Internationalen Frauentags bekannt. Laut dem Bericht des IGB ist das Risiko der Benachteiligung für Frauen besonders in ländlichen Regionen und im Bereich der Landwirtschaft enorm. 176 Millionen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in 155 Ländern werden vom IGB vertreten.

Sabine Zimmermann, die Sprecherin der Linkspartei für arbeitsmarktpolitische Themen, kritisierte, dass das Erwerbsleben in Deutschland für die Frauen noch weit entfernt von einer Gleichberechtigung ist. Frauen werden auf dem Arbeitsmarkt noch immer als zweitklassige Arbeitskräfte behandelt.

Frau Zimmermann kommentiert die vorgelegten Daten der Bundesregierung als Bankrotterklärung der aktuellen und der vorigen Koalition.








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