Die DAK, die zu den größten Krankenkassen Deutschlands gehört, schloss das Jahr 2009 mit mehr als 200 Millionen Euro Defizit ab, während der Gesamt-Überschuss der gesetzlichen Krankenversicherer in Deutschland über 1 Milliarde Euro betrug. Aus dem Defizit der DAK resultierte für die Versicherten bereits ein Zusatzbeitrag von 8 Euro monatlich, der ab dem 01. Februar erhoben wurde.
Einem Bericht des Spiegels zufolge könnten die gesetzlich geforderten Rücklagen, die als Minimum 7,5 Tagesausgaben betragen sollen, mit den derzeitigen Beiträgen nicht gebildet werden. Dafür sei eine Erhöhung des Zusatzbeitrags auf wenigstens 15 Euro pro Monat erforderlich.
Basis dieser Gerüchte bilden vom Ersatzkassenverband kommende, nicht öffentliche Informationen. Ein Sprecher der DAK hält allerdings dagegen, dass an dem Gerücht nichts dran sei und die Mitglieder nicht mit einer Erhöhung der Zusatzbeiträge rechnen müssen. Im Gegenteil gehe die Krankenkasse davon aus, bis Ende 2010 einen Überschuss erwirtschaften zu können.