Das Marktforschungsportal checkboxx befragte im Auftrag von Nokia 600 österreichische Handynutzer hinsichtlich ihres Internetverhaltens. Dabei stellte sich heraus, dass vorwiegend Männer die Option der Internetnutzung und das Herunterladen von Apps auf das Handy nutzen. Knapp 40 Prozent der Männer gehen mobil ins Internet, bei den Frauen liegt der Anteil nur bei der Hälfte. Bei der Verwendung von Apps ist die Kluft noch größer. Nur gut 10 Prozent der Frauen nutzen Apps, wohingegen mehr als 30 Prozent der Männer bereits Apps auf dem Handy installiert haben.
Der Durchschnittswert, berechnet auf alle Befragten, liegt bei knapp 10 Prozent Apps pro Handy. Dabei liegen vor allem Navigationshilfen hoch im Kurs, gefolgt von logistischen Apps und Anwendungen, die Auskunft über Fahrpläne geben. Für gute Software wollen knapp 40 Prozent der Handynutzer auch gern zahlen. Gern genutzt werden von den Befragten Apps im Bereich Banken und Handel sowie zur Verwaltung des Handys, darüber hinaus wünschen sich die Befragten mehr nützliche Apps im Bereich Medien.
Insgesamt ist die Nutzung von mobilem Internet und die Verwendung von Apps auf dem eigenen Handy bei vielen Nutzern eher verhalten. Dass das mobile Internet noch so wenig genutzt wird, hat nicht nur Kostengründe. Viele Handys sind bisher noch nicht dahingehend ausgestattet, dass sie die Anforderungen für eine problemlose Nutzung erfüllen. Vor allem Nokia-Handys sind zum größten Teil noch nicht mit einem Touchscreen ausgestattet, den sich die meisten Befragten aber von ihrem Handy wünschen. Des Weiteren legen die Befragten Wert auf benutzerfreundliche Displays und eine hohe Zoom-Qualität. Beides ist momentan auch noch nicht bei allen Handys gegeben. Hier sind die Hersteller gefordert, bessere Voraussetzungen zu schaffen.