Die bisherige Regelung sieht vor, dass Kinder, deren Eltern Hartz IV beziehen, lediglich 100 Euro pro Monat, beispielsweise durch Ferienjobs oder Zeitungen austragen hinzu verdienen dürfen. Das soll sich demnächst ändern, glaubt man den Aussagen von Johannes Vogel von der FDP sowie Carsten Linnemann von der CDU.
Die beiden Arbeitsmarktexperten drängen die Bundesregierung zu einer diesbezüglichen Änderung, die mit der anvisierten Erhöhung der Hinzuverdienstgrenzen von Langzeitarbeitslosen einhergehen soll. Vogel und Linnemann plädieren dafür, dass das Konzept bis zu den Sommerferien 2010 umgesetzt wird, damit die Schüler beispielsweise nicht mehr auf einen monatlichen Höchstbetrag von 100 Euro beschränkt sind, sondern auf eine Jahres-Höchstgrenze von 2000 Euro.