28 Energiesparlampen mit warmweißem Licht und verschiedenen Helligkeitsstufen wurden getestet – das Resultat ist enttäuschend: Die Zeitschrift test bewertete nur 3 Energiesparlampen mit "gut". 14 Energiesparlampen erhielten die Note "ausreichend" und 6 wurden sogar mit "mangelhaft" bewertet.
Beim Test kristallisierten sich zwei Hauptprobleme heraus: Bei vielen Lampen lässt die Leuchtkraft in viel zu kurzer Zeit nach und viele verfügen nicht über genügend Schaltfestigkeit. Im Dauertest waren einige Energiesparlampen bereits nach 5.000-maligem Ein- und Ausschalten defekt. Bei vergleichsweise sehr guten Modellen liegt die Zahl bei über 70.000 Mal Ein- und Ausschalten, bis diese kaputt gehen.
Im Rahmen des Tests wurden in den Prüfkriterien die lichttechnischen Eigenschaften gewertet, wie beispielsweise die Helligkeit nach dem Anschalten und die Farbwiedergabe. Die Nutzlebensdauer wurde ebenfalls auf die Probe gestellt. Die Nutzlebensdauer besagt, wie viele Stunden die Lampe genutzt werden kann, bis diese nur noch über 80 Prozent ihrer Leuchtkraft verfügt. Dies ist unter anderem ein wichtiger Aspekt, da zwar die Helligkeit der Energiesparlampen verloren geht, der Stromverbrauch jedoch konstant bleibt. Durch die Abnahme in der Energieeffizienz wird wiederum der Vorteil im Hinblick auf Umwelt und Kosten gegenüber der herkömmlichen Glühbirnen verringert.
Die besten Noten von test erhielten die Lampen Philips Tornado dimmable, die zum Preis von 20 € erhältlich ist, mit der Note 1,9 und die Megaman Dimmeralbe im Wert von 21,50 € mit der Note 2,2. Beide Energiesparlampen konnten mit einer sehr langen Nutzungsdauer, mit Schaltfestigkeit und Dimmbarkeit punkten.
Mit einer glatten 5,0 liegt die Osram Duluxstar Target Spot R50 E14 auf dem letzten Platz. Dieses Produkt wurde zwar bereits vom Anbieter verändert, im Handel sind jedoch noch immer Restbestände der Energiesparlampen auf dem letzten Rang des Test vorhanden.