Fernseher mit Internet-Zugang erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dies wird aus den Verkaufszahlen 2009 deutlich: Insgesamt wurden rund 550.000 internetfähige Fernsehgeräte verkauft, wie das Marktforschungsinstitut GfK mitteilt.
Für 2010 wird nach Angaben des BITKOM ein Absatz von Fernsehern mit Web-Zugang in vierfacher Höhe erwartet. Somit wird mit einem Verkauf von etwa 2 Millionen TV-Geräten an die Endkunden gerechnet. Für die weitere Zukunft werden noch weitere Verbreitungsraten prognostiziert. So rechnet der BITKOM mit Verkaufszahlen für das Jahr 2011 von etwa 4 Millionen internetfähigen Fernsehern, was einer weiteren Verdopplung entspricht.
Die Endkunden können durch Fernseher mit Web-Zugang von zahlreichen Vorteilen profitieren. Die Verbraucher haben dabei die Möglichkeit, Filme online zu streamen oder auf diverse Online-Dienste, wie E-Mails, Wetterinfos oder Nachrichten zurückzugreifen. Damit ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr Hersteller auf die Hybrid-Geräte konzentrieren. Die Hybrid-Fernseher bieten die Möglichkeit, Filme aus dem Internet direkt auf dem TV-Gerät anzusehen.
Wie Achim Berg, der Vizepräsident der BITKOM mitteilt, besteht ein stetig weiteres Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen. In Zukunft sei geplant, dass sämtliche Internetseiten mit HbbTV – Hybrid Broadcast Broadband TV – ausgerüstet werden. Damit soll eine bequeme Navigation via Fernbedienung durch die unterschiedlichsten Inhalte gesichert werden. Falls die Prognose von 2 Millionen verkauften TV-Geräten mit Internet-Zugang zutrifft, wäre in kurzer Zeit jedes 5. Gerät in Deutschland internetfähig.