Als deutsche Konkurrenz zum iPad stellt die Neofonie GmbH ihr WePad vor, das ab August 2010 auf den deutschen Markt kommen soll. Bereits ab dem 27. April nimmt das Unternehmen Vorbestellungen entgegen.
Die Standardvariante mit 16 Gigabyte und WLAN wird zum Preis von 449 zu erhalten sein, das voll ausgestatte Modell mit 32 Gigabyte Speicher, UMTS, GPS, WLAN sowie Full-HD-Unterstützung (1080p) wird einen Preis von 569 haben und ohne SIM-Lock erhältlich sein.
Zusätzlich können beide Modelle mit SD-Karten erweitert werden. Neofonie baut in seine Modelleeinen Schacht für Standard-SIM-Karten ein – anders als beim iPad 3G, das mit seinen neuen microSim-Karten genutzt wird.
Dazu stellt Neofonie heute auch das Zubehör für das Tablet vor: Dockingstation und wireless Keyboard. So fügt es sich zu einem respektablen Tablet-PC zusammen und kann dem Vergleich mit dem iPad standhalten.
Mit dem 11,6-Zoll und einer Auflösung von 1366x768 Pixel ist das kapazitive Display, das Mulitouch unterstützt, größer als das des iPads, das 9,7 Zoll und 1024x768 Pixel aufweist. Auch der Prozessor des WePads ist mit einem Atom Pineview-M-Chip von Intel mit 1,66 Gigahertz leistungsstärker als der des iPads mit einem Apple A4-Chip mit einer Taktfrequenz von einem Gigahertz. Zusätzliche Vorteile bietet das WePad durch zwei USB-Anschlüsse, einer Webcam und einem Kartenleser.
Durch die vollständige Flash-Unterstützung können Internetseiten am WePad wie an einem Desktop-PC genutzt werden. Es unterstützt alle herkömmlichen Formate zur Nutzung als eBook-Reader und hat mit dem WeBook einen zusätzlichen Premium-Dienst. Durch das Betriebssystem Linux-Derivat mit einer eigenen aufgesetzten Benutzeroberfläche bietet Neofonie einen einfachen Zugang zum Android Market. Dort wird es auch spezielle Apps für das Tablet geben; die Herkömmlichen sind nicht für die hohe Auflösung des WePads gedacht.