Günstigere Strompreise nach Ansicht der RWE kaum möglich

  1. 16.04.2010 15:42
  2. Strom
  3. Tarifeverzeichnis

Marcus Schenck, der Finanzvorstand von E.on, dem größten Energiekonzern in Deutschland, kündigte am Wochenende eventuell sinkende Strompreise an. Als Grund nannte er die rückläufigen Strompreise im Großhandel. Jürgen Großmann, der Vorstandsvorsitzende der RWE, stimmt mit dieser Argumentation nicht überein. Er weist dagegen auf die Nebenkosten beim Strompreis hin, die nicht von der Stromerzeugung abhängig sind. Zu diesen gehört auch die Umlage für die erneuerbaren Energien.

RWE ist der zweitgrößte Energiekonzern in Deutschland und rechnet kaum mit einer Möglichkeit, dass die Stromkunden in Deutschland auf eine Entlastung bei den Strompreisen hoffen können. Wie Jürgen Großmann am Mittwoch erklärte, können zwar die Kosten zur Stromerzeugung kurzfristig immer wieder rückläufig sein – langfristig jedoch ist mit einer Verteuerung der Preise für Energie zu rechnen.

Wie Johannes Lambertz, der Vorstandsvorsitzende der Erzeugungssparte der RWE, mitteilte, werden auch die längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke keine dauerhafte Senkung der Preise ermöglichen. Diese tragen höchstens dazu bei, dass der Preisanstieg etwas gebremst wird.





Tipp: Neues SEPA-Verfahren tritt am 01. Februar 2014 in Kraft
18.04.Strompreise um 2,5 Porzent gestiegen
10.04.E.ON Strompreise werden zur Jahresmitte teurer
02.04.Telekom, Deutsche Börse und RWE schütten die höchsten Dividenden aus
29.03.Verbaucher erwarten Urteil zur Strom- und Gaspreiserhöhung

08.05.Energiepolitik muss endlich zur Chefsache werden
26.04.Weniger Stromverbrauch zum Anfang des Jahres
18.04.Strompreise um 2,5 Porzent gestiegen
12.04.Photovoltaikanlagen stehen weiter hoch im Kurs
10.04.E.ON Strompreise werden zur Jahresmitte teurer