In ihrer Mai-Ausgabe berichtet die Zeitschrift "Finanztest" über Reiseimpfungen. Wie das Magazin mitteilt, übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für diesen Schutz. Zwar sind die Kassen nur zur Übernahme der Kosten von medizinisch notwendigen Impfungen wie Röteln, Kinderlähmung, Wundstarrkrampf (Tetanus) oder Diphtherie verpflichtet, jedoch erstatten viele Krankenkassen auch einige der Impfungen, die von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts (RKI) empfohlen werden, wie Impfungen gegen Tollwut, Influenza, Meningokokken, Gelbfieber, Cholra und Typhus.
Finanztest zufolge übernehmen Betriebskrankenkassen und auch viele Ersatzkassen (nicht die Barmer GEK) zumindest einen Teilbetrag der Kosten für die Impfungen. Viele Innungskrankenkassen erstatten die kompletten Kosten. Schlechter sieht es für die Versicherten der AOK aus, die ihren Versicherten diese Kosten höchstens im Einzelfall erstatten.
Für Privatpersonen kann da schon ein hoher Kostenfaktor entstehen. Z. B. kostet die aus drei Dosen bestehende Impfung gegen die leberschädigende Hepatitis A und B für eine Person 230 Euro!
Informationen zu Krankheiten und Impfungen auf Reisen finden Sie auch auf der Website des
Centrum für Reisemedizin.