Das Rätselraten von Technik-Fans um die Echtheit eines iPhone 4G, das in der Redaktion von gizmodo.com aufgetaucht war, hat ein Ende. Apple gab bekannt, dass dem Konzern ein Gerät fehle und forderte es als verloren gegangenen Prototypen zurück.
Bereits im März hatte ein Apple-Mitarbeiter das Gerät in einer Kneipe verloren. Nicht geklärt ist, wer der Redaktion von gizmodo.com das iPhone zuspielte. Gizmodo. com soll dem Finder jedoch nach Angaben der New York Times einen Betrag von 5.000 US-Dollar gezahlt haben. Diese Angaben wollte gizmodo.com weder bestätigen noch dementieren.
Statt dessen veröffentlichte gizmodo einen Brief des Chefs der Rechtsabteilung von Apple Bruce Sewell an den Chefredakteur Brian Lam. Mit dem Dreizeiler fordert das Unternehmen sein Eigentum zurück. Da gizmodo im Besitz eines Gerätes sei, dass Apple gehöre, sei dies eine formale Anfrage, das Gerät zurückzugeben. Lam möge ihm mitteilen, wo es abgeholt werden könne.
Lam stimmte der Anfrage zu. Er sei froh darüber, dass das Gerät nun wieder bei seinem rechtmäßigen Eigentümer wäre.