Einer repräsentativen Studie von Innofact zufolge haben viele Verbraucher Angst vor hohen Kosten beim mobilen Surfen. Im Auftrag des Mobilfunk-Anbieters The Phone House (TPH) wurden über 1000 Handybesitzer zwischen 14 und 65 zu ihrem Surfverhalten befragt.
Über 60% der Menschen, die momentan noch kein mobiles Internet nutzen geben als Grund die hohen Kosten an, weswegen sie nicht unterwegs online gehen. Es besteht beim Großteil der Befragten hohe Unsicherheit bezüglich der anfallenden Kosten und Angst vor Kostenfallen.
Viele der Befragten gaben an, dass nicht nur die hohen Kosten ein Grund für sie seien nicht unterwegs online zu gehen. Vielmehr sehen viele Menschen auch keinen Sinn darin, mobile Anwendungen zu nutzen. Über 35% der Befragten sehen im mobilen Surfen keinen persönlichen Gewinn. Darüber hinaus verfügen über ein Viertel der Umfrageteilnehmer allerdings auch nicht über die technischen Voraussetzungen, um unterwegs mobil surfen zu können, da sie kein internetfähiges Handy besitzen.
Die fehlende Kostentransparenz spielt bei über einem Fünftel eine große Rolle. Die Preisgestaltung der Anbieter wird größtenteils als undurchsichtig und kompliziert empfunden, so dass viele sich lieber zurück halten, anstatt später mit horrenden Handy-Rechnungen konfrontiert zu werden.
Nur 10% der befragten Mobiltelefonbesitzer gaben an, die Nutzung des mobilen Internets sei zu kompliziert. Noch weniger, nämlich nur 9% hatten Sicherheitsbedenken. Der Großteil der befragten Menschen sprach sich ganz klar für mehr Kostentransparenz aus und hält sich daher lieber beim Gebrauch mobiler Internetanwendungen zurück.
Ralf-Peter Simon, Geschäftsführer von TPH Deutschland hingegen meint, heutzutage hätte keiner mehr eine Kostenfalle beim mobilen Surfen zu befürchten, da bereits jetzt die volle Kostenkontrolle möglich sein. Es gäbe noch weiteren Aufklärungsbedarf, so Simon.