Einer Studie zufolge ist Bankkunden Sympathie wichtiger als Fachkompetenz. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung IMWF, bei der über 1.000 Personen interviewt wurden.
Kundenzahlen irrelevant
Kaum eine Rolle spielt nach den Umfrageergebnissen die Größe des Kreditinstituts. Geld in Werbung zu investieren, die die Marktposition oder die Größe der Bank hervorhebt, ist daher zum Fenster raus geworfen. Die Befragten sahen die Tatsache, dass eine Bank einen großen Kundenstamm vorweisen kann, nicht als Indiz dafür, dass man diesem Kreditinstitut deswegen auch vertrauen kann.
Menschlichkeit und Sympathie wichtiger als Fachkompetenz
Kunden geben an, dass es für sie weitaus wichtiger ist, zu dem Berater einen guten Draht zu haben als dass er vor Fachkompetenz strotzt. Für Bankkunden ist es wichtig, dass gemachte Zusagen eingehalten werden und der Berater sich für sie einsetzt.
Genossenschaftsbanken machen das Rennen
Die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Sparda-Bank schnitten in der Studie am besten ab. Somit haben die Genossenschaftsbanken die Nase vorn. An dritter und vierter Stelle stehen Commerzbank und Sparkasse. Während diese Banken sich über Schulnoten von 1,7 bis 1,9 freuen dürfen, schnitten andere Banken im Durchschnitt nur mit einem „befriedigend“ ab.
Zwei Säulen für den Erfolg
Das IMWF kann anhand dieser Studie Empfehlungen für die Kreditinstitute ableiten. So wird den Banken empfohlen, Unterlagen besser zu formulieren so dass sie eindeutig und besser zu verstehen sind. Desweiteren ist Freundlichkeit ein wichtiger Punkt. Kundenfreundlichkeit und besser verständliche Unterlagen sind die beiden Hauptsäulen, um die sich Banken in Punkte Kundenakquise und Kundenbindung kümmern sollten.