Neue Software zum Strom sparen

  1. 07.05.2010 08:54
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Nebenkosten haben sich in den letzten Jahren zu einem großen monatlichen Kostenfaktor in jedem Haushalt entwickelt. Insbesondere die Strompreise stiegen jährlich an. Wirklich sparen kann also nur, wer weniger Strom verbraucht. Doch wo im jeweiligen Haushalt die echten Einsparpotenziale sind, und ob sein Verbrauch sich im "Normalbereich" bewegt, weiß kaum ein Verbraucher.

Abhilfe gibt es nun in den USA. Dort hat die Firma Opower ein Gerät entwickelt, der Stromfresser aufspüren kann. Der Smart Meter verfügt über eine neu entwickelte Software, der den Stromverbrauch der einzelnen im Haushalt befindlichen Geräte misst. Nach Angaben von cnet kann der Smart Meter jedoch noch mehr. Er ist ein intelligenter Stromzähler, der die Daten nicht nur misst sondern auch mit den Daten anderer Haushalte der Region vergleicht. So kann festgestellt werden, ob der Verbrauch im eigenen Haus im Durchschnitt liegt oder ob es große Einsparpotenziale gibt.

Gleichzeitig gibt der Smart Meter dem Nutzer Spartipps, z. B. ob er die Heizung oder Klimaanlage zu bestimmten Zeiten ausschalten sollte. Auch der Hinweis, ob bestimmte Geräte veraltet sind und sich die Anschaffung eines neuen Gerätes lohnt, das weniger Strom verbraucht, fehlt nicht. Er zeigt sogar an, welcher Betrag beim Einhalten der Hinweise gespart werden könnte.

Mit Recht bewirbt Opower seinen Smart Meter also mit den Argumenten, dass der Kunde seine Daten nicht nur dokumentiert sondern auch analysiert werden und er aus dem Ergebnis eine echte Hilfestellung bekommt, wie er Strom und damit Geld sparen kann. Nach Angaben des Konzerns hätten die Nutzer, die Smart Meter bisher eingesetzt hätten, tatsächlich in der Folge Strom gespart.

Während ein Energieversorger im US-Bundesstaat Illionois den Smart Meter in naher Zukunft bei 100.000 Stromkunden einsetzen will, müssen die deutschen Verbraucher noch auf diese Hilfe verzichten. Hier gibt es noch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes im Zusammenhang mit der Auswertung und Nutzung der Daten, die der Smart Meter sammelt.





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