In den USA sind sie bereits erfolgreich im Einsatz, in Deutschland noch wenig populär: Intelligente Stromzähler, die Privathaushalte beim Stromsparen helfen sollen. Mithilfe dieser Zähler wird der Stromverbrauch in Echtzeit ermittelt, und der Verbraucher kann somit über das Internet überprüfen, welches seiner Haushaltsgeräte besonders viel Strom verbraucht. Für die Zukunft ist geplant, dass die Stromzähler sogar die Haushaltsgeräte dahingehend steuern können, dass sie dann laufen, wenn günstiger Strom erhältlich ist. Dies setzt aber eine Nutzung des Strom aus erneuerbaren Energien voraus, da bei dieser Art der Versorgung die Verfügbarkeit schwankt.
Nach Meinung der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Bundesverband Neuer Energieanbieter (BNE) liegt dies einerseits daran, dass eine einfach zu bedienende Technik fehle, die Verbraucher andererseits aber auch noch nicht erkennen könnten, was ihnen diese Zähler bringen könnten. Sie plädierten daher am Montag in Berlin für einfache technische Lösungen und eine überzeugende Kosten-Nutzen-Relation. Weiterhin forderte der BNE klare gesetzliche und politische Vorgaben. Insbesondere müssten die so genannten Smart Meter standardisiert werden, damit keine Monopole entstünden oder sich lokale Speziallösungen durchsetzten.