Sparplan bei gesetzlichen Krankenkassen: Bundesregierung setzt Rotstift an

  1. 18.05.2010 15:30
  2. Gesetzliche Krankenversicherung
  3. Tarifeverzeichnis

Die Bundesregierung arbeitet weiter an Plänen, das Milliardendefizit bei den gesetzlichen Krankenkassen auszugleichen. Für 2010 wird ein Finanzloch von 3,1 Milliarden Euro erwartet, das nach Schätzungen in 2011 sogar auf 15 Milliarden Euro anwachsen soll, wenn nicht gegengesteuert wird.

Drei Milliarden sollen nach Aussage des gesundheitspolitischen Sprechers der CDU Jens Spahn im Bereich Krankenkassen, Kliniken und Apotheken eingespart werden. Es gäbe jedoch noch keine konkreten Pläne. Dazu kommen zwei Milliarden Euro, die das entwickelte Arznei-Sparpaket bringen soll. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) untersucht derzeit weitere Einsparmöglichkeiten. Einem Sprecher des Gesundheitsministeriums zufolge sei er gegenüber einer Nullrunde für Klinik-Ärzte offen.

Kritiker befürchten derweil, dass die Einsparungen, insbesondere die von der FDP angestrebte Kopfpauschale, zu Lasten der Versicherten gehen werden. Es sei zu befürchten, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur noch eine Grundversorgung anbieten und weitere Leistungen extra versichert werden müssten.





23.05.Gesetzliche Krankenversicherung: Finanztest stellt zusätzliche Kassenleistungen auf den Prüfstand
14.05.Krankenkassen zur Beitragsrückzahlung aufgefordert
09.05.Krankenkassen müssen nicht jede Spezialbehandlung bezahlen
23.04.DAK-Gesundheit: Abrechnungsbetrug häuft sich
16.04.Techniker Krankenkasse für Vereinheitlichung von GKV und PKV

23.05.Gesetzliche Krankenversicherung: Finanztest stellt zusätzliche Kassenleistungen auf den Prüfstand
16.05.Auch E-Zigaretten gefährden die Gesundheit
14.05.Krankenkassen zur Beitragsrückzahlung aufgefordert
09.05.Krankenkassen müssen nicht jede Spezialbehandlung bezahlen
02.05.Ärzte warnen vor Schlafstörung mit Atempause