Wie das manager magazin berichtet, wirkt sich die durch die drohende Staatspleite Griechenlands entstandene europäische Finanzkrise inzwischen weltweit aus. Der Euro sank auf den tiefsten Stand seit 2006 auf zeitweise 1,2234 US-Dollar und sorgte damit auch an den asiatischen Börsen für einen Ausverkauf. Gegenüber der chinesischen Währung Yuan fiel der Kurs zeitweise auf den tiefsten Stand seit 2002.
Anleger befürchten, dass auch andere europäische Länder durch die Finanzkrise belastet werden und flüchten in die Investition in Gold. Die chinesischen Exporteure befürchten eine Verteuerung ihrer Produkte auf dem Weltmarkt. Die Aktie des weltgrößten japanischen Herstellers für Kameras Canon schloss um 1,7 Prozentpunkte tiefer.
An der japanischen Börse schloss der Nikkei-Index, der 225 Werte umfasst, mit 10.235 Punkten auf dem tiefsten Stand seit zehn Wochen. Der breiter gefasste Topix verlor 1,7 Prozent. Hongkong schloss 2,5 Prozent schwächer, Shanghai sogar 3,8 Prozent. Auch in Taiwan, Südkorea und Singapur wurden starke Verluste an den Börsen verzeichnet.
An der Wallstreet schloss der Dow-Jones-Index die vergangene Woche mit einem Verlust von 1,5 Prozent, der breiter gefasste S&P-500-Index um 1,9 Prozent und der Technologie-Index Nasdaq um 2 Prozent.