Aufgrund eines aktuellen Beschlusses des Bundeskabinetts wird der Wehr- und Zivildienst ab dem 1.7.2010 weiter verkürzt. Unionspolitiker wie Familienministerin Kristina Schröder (CDU) und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sind mit der Verkürzung auf sechs Monate zufrieden. Schröder betonte, dass der Zivildienst selbst gesichert sei und dessen hohe Qualität weiterhin gewährleistet sei. Zu Guttenberg hält aufgrund der demographischen Entwicklung die Verkürzung für richtig.
Die Wehr- und Zivildienstleistenden haben nach dem halben Jahr die Möglichkeit, ihren Dienst freiwillig zu verlängern. In diesem Zusammenhang kritisierte die Chefin der Gründen Claudia Roth den "Hungerlohn" der Freiwilligen.