Es ist wie kurz vor Weihnachten: Vorbereitungen, hektischer Betrieb, um alles rechtzeitig fertig zu haben. Und doch wird dann das eine oder andere Paket erst nach dem Stichtag geliefert und man muss die Vorfreude noch etwas verlängern.
So sieht es zur Zeit auch mit den Vorbereitungen für den Verkaufsstart des Tablet-PCs iPad in Deutschland und weiteren europäischen Ländern sowie Australien aus. Dessen Auslieferung wurde für Deutschland bereits vom 28. Mai um eine Woche verschoben. Fertig sind hingegen die angepassten Allgemeinen Geschäftsbedingungen um die Nutzungsbestimmungen, die von Apple für den iBookstore erweitert. Der iPad-Store ist nach Angaben des Technik-Blogs engadget.com für Nutzer aus Australien, Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und der Schweiz erreichbar. Genutzt werden kann der Shop auch über ein deutsches iTunes-Konto.
Die Nutzung des iBookstores funktioniert in etwa analog der Nutzung des Musikangebotes bei iTunes: Das erworbene Buch kann auf bis zu fünf Computer heruntergeladen und auf das iPad übertragen werden. Mithilfe der neuen Software iPhone OS 4.0 können die E-Books auch mit dem iPod Touch und dem iPhone genutzt werden. Bücher von bis zu fünf iTune-Konten dürfen auf jedem mobilen Gerät vorhanden sein, einmal gekaufte Bücher können wieder kostenlos heruntergeladen werden.
Nun die kleinen Wehrmutstropfen, die im iPad-Angebot das App Stores noch Lücken darstellen: Die Bestenliste besteht zur Zeit fast komplett aus Angeboten für das iPhone, der iBookstore steht noch nicht als Download bereit und die Office-Apps von iWorks fehlen noch. Diese hat Apple speziell an die Anforderungen des iPads angepasst.