Rund 1.200 Langzeitarbeitslose konnten durch die Ausbildung zum Stromspar-Helfer nicht nur wieder einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen, sondern viele dieser Stromspar-Helfer konnten im Anschluss an das Projekt wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Die Stromsparhelfer führten bei mehr als 25.000 Haushalten, die mit ihrem Geld knausern müssen, einen Stromspar-Check durch. Dabei wurde den im Haushalt lebenden Personen aufgezeigt, wie im Alltag Strom und Wasser gespart werden können. Durchschnittlich wurde in den Haushalten eine jährliche Ersparnis von rund 90 Euro erzielt.
Diese über 16 Monate andauernde Energiespar-Initiative hatte aber nicht nur positive Auswirkungen auf die einzelnen Haushalte. Es wurde gezeigt, wie sich rund 70.000 Tonnen CO2-Ausstoß verhindern lassen. Für die 70 Kommunen, die an dem Projekt beteiligt waren, zahlte sich das Ganze in barer Münze aus, denn durch die Einsparungen der sozial schwachen Haushalte von rund 60 Euro mussten weniger Unterstützungsgelder in Heiz- und Wasserkosten für Sozialhilfe- oder Hartz IV-Empfänger fließen. Der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen in Berlin, das Bundesumweltministerium sowie der Deutsche Caritasverband zeigten sich gleichermaßen zufrieden mit dem Ergebnis des Projekts.