Durch die zuletzt anhaltende Kritik an dem sozialen Netzwerk Facebook erklärt der Facebook CEO Mark Zuckerberg in einem Artikel der Washington Post, dass der Anbieter künftig einen Kurswechsel in Sachen Datensicherheit vornehmen wird.
So gibt das Management von Facebook eine Garantie ab, dass die Daten der 400 Millionen Facebooknutzer sicher sind. Zwar könnten die Nutzer in ihren Privateinstellungen bereits steuern, welche Daten öffentlich sichtbar und welche privat sein sollen. Diese Einstellungen sollen künftig aber noch vereinfacht werden. Viele Nutzer stellen private Informationen als öffentlich ein, um von Freunden gefunden zu werden. Diese Sichtbarkeit kann bereits jetzt begrenzt werden. Dies soll weiter verbessert werden.
Zuckerberg garantiert in dem Artikel der Washington Post weiterhin, dass Facebook auch künftig von jedem kostenlos genutzt werden könne, dass jeder Inhaber eines Facebook-Profils die Kontrolle behält, wer auf welche seiner Information Zugriff erhält sowie die Tatsache, dass keine Informationen an Werber weitergegeben oder verkauft werden.
Verschiedene Änderungen in der Vergangenheit haben bereits Kritik geerntet. Hatten z. B. Nutzer unter dem Reiter „Info“ bestimmte Interessen eingetragen, so wurden diese durch Links auf Gruppen mit entsprechendem Inhalt ersetzt. Außerdem konnten User sich nicht mehr selber präsentieren – längere Texte wurden von den Facebook-Betreibern eigenmächtig gelöscht.
Zuckerberg legt jedoch auch Wert auf den positiven Effekt von Facebook, dass sich auf der Plattform Menschen finden und miteinander offen kommunizieren können.