Mark Zuckerberg, der Begründer des gut besuchten Internetcommunity Facebook hat Schwächen im Datenschutz seiner User zugegeben. Gleichzeitig kündigte er Updates und andere Verbesserungen an, die künftig einen sicheren Schutz vertraulicher User - Daten gewährleisten sollen. Zuckerberg bekannte sich am Sonntag in einer Email an den Blogger Robert Scoble, zu dem folgenreichen Fauxpas.
Endlich wieder Privatsphäre bei Facebook
Facebook hat seinen Nutzern versprochen schon diese Woche neue Funktionen zur Sicherstellung der Intimsphäre zu integrieren. Die beliebte Internetplattform zeigt sich auch hier interaktiv. Vorschläge von Nutzern zu einer Optimierung des Datenschutzes sind jederzeit willkommen. Lapsus: Bereits vor zwei Wochen wollte Facebook innovative Sicherheitsfunktionen einführen. Leider blieb es bei dem guten Willen.
Zum Verbesserungskatalog gehören:
Mehr Transparenz: Facebook - Mitglieder sollen Zugriffe von Unbekannten auf ihr Konto erkennen können.
Obligatorisch: User müssen ihre PC‘s, Handys und Notebooks in einer separaten Liste registrieren.
Fazit: Kein Zugriff mehr ohne Aufforderung zur Identifikation.
Plan B für die Sicherheit: Trickkiste oder Stolperfalle?
Facebook hat Kontrollfragen zu persönlichen Daten eingebaut, um einen Fremdzugriff unmöglich zu machen. EU-Datenschützer kritisierten jedoch die Änderungen bei den Grundeinstellungen der Mitgliedsdaten. Die "Artikel -29-Datenschutzgruppe“, benannt nach Artikel 29 der EU-Datenschutzrichtlinie von 1995, erklärte die Änderungen"der Einstellungen für die User als fatal. Die Nutzer würden nun noch mehr private Informationen preisgeben, die nicht für das Auge der Öffentlichkeit bestimmt seien. Die Modifikation der Userkonten bezüglich der Einstellungen und Optionen wäre zudem unübersichtlich und verwirrend.