Strompreise in Ostdeutschland höher als im Westen

  1. 31.05.2010 09:08
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Die Preisunterschiede zwischen den alten und neuen Bundesländern sind in vielen Bereichen nachweisbar. Während Kosten und Löhne in vielen Bereichen langsam zwischen Ost und West angeglichen werden, meldet das Internet-Vergleichsportal "Check24.de" große Preisunterschiede bei Stromanbietern.

So wird der teuerste Strom in Deutschland die TW Delitzsch in Sachsen. Deren Verbraucher zahlen für ihren Strom ganze 46 Prozent mehr als die des billigsten Anbieters bayerischen GW Stockstadt. Bei einem angenommenen Jahresverbrauch von 5.000 kWh macht dies jährlich 453 Euro aus! Der durchschnittliche Preis für die entsprechende Abnahmemenge liegt nach "Check24.de" im Westen bei 1197,55 Euro gegenüber 1260,89 Euro im Osten. Dies macht einen Unterschied von fünf Prozent aus.

Und die Strom- und Gaspreise sollen weiter ansteigen. Wie "Bild.de" berichtete, planen für den Sommer 2010 bereits 13 Gasversorger weitere Preiserhöhungen um bis zu 29 Prozent, im Durchschnitt sind es 10 Prozent. Ebenso wollen 30 Stromanbieter die Preise anziehen. Diese fällt mit durchschnittlich 5,6 Prozent nicht ganz so drastisch aus, aber auch hier gibt es Steigerungen um bis zu 16 Prozent. Ein Preisvergleich und eventueller Wechsel des Anbieters kann sich also wirklich lohnen.






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