Eine alarmierende Meldung für iPhone-Nutzer veröffentlicht die US-Webseite ReadWriteWeb.com, die sich auf einen Blog des Sicherheitsexperten Bernd Marienfeldt stützt. Darin berichtet Marienfeld, dass er auf den Inhalt gesperrter iPhones zugreifen konnte.
Dies bedeutet eine gravierende Lücke im Sicherheitssystem, die besonders für Unternehmen brisant werden könne, die iPhones geschäftlich nutzen, da bei deren Verlust Inhalte trotz Sperren ausgelesen werden könnten.
Marienfeldt beschreibt, dass er sein ausgeschaltetes iPone mit einem Ubuntu-10.04-Rechner verband. Eigentlich hätten beim Einschalten des iPhones nur den DCIM-Ordner angezeigt werden könnten. Marienfeldt konnte jedoch auf die gesamten Inhalte zugreifen. Er habe dies dann mit vier verschiedenen iPhone-Modellen mit unterschiedlichen iPhone-OS versucht und sei jedes Mal erfolgreich gewesen, obwohl der Passwortschutz aktiviert gewesen sei.
Laut ReadWriteWeb.com liegt der Grund nicht beim Linux-OS Ubuntu sondern an der Art der Authentifizierung des iPhones, wenn es an einen Rechner angeschlossen werde. Auch Windows- oder OSX-Rechner könnten unter Anwendung des iPhone-Explorer auf geschützte iPhone-Daten zugreifen, berichtet das Technik-Blog Sukimashita. Apple gab bisher keine Erklärung zu dieser Sicherheitslücke ab.