Was viele Nutzer von DSL-Anschlüssen davon abhält, den Anbieter zu wechseln, ist die Zeitspanne in der sie ohne Internet wären – nach der Anmeldung beim alten Anbieter bis zur Freischaltung des neuen Providers. Hier folgt die Telekom jetzt der Strategie des Konkurrenten Vodafone und bietet ihren Neukunden bei Buchung eines Sofortpaketes einen UMTS-Stick an, mithilfe dessen dieser sofort das mobile Internet bis zur Freischaltung des Festnetzanschlusses nutzen kann. Mit diesem Stick kann der Kunde selbstverständlich nicht nur zu Hause sondern auch unterwegs online gehen.
Kostenlos ist dieser Service jedoch nicht. Technische Voraussetzungen für die Nutzung des UMTS-Sticks sind ein Speedport W722V, der im Rahmen des laufenden Vertrags 2,95 Euro monatlich kostet. Als UMTS-Stick wird der web'n'walk Stick Fusion II zum Preis von einmalig 39,95 Euro genutzt. Dazu erhält der Kunde eine SIM-Karte, mithilfe derer er unmittelbar nach der Sofort-Freischaltung lossurfen kann - je nach Verbindungsqualität mit EDGE- oder HSPA-Geschwindigkeit.
Die ersten drei Monate surft der Sofortpaket-Kunde kostenlos, danach kann er an seine SIM-Karte eine der Telekom-Datenflats koppeln. Bezüglich der weiteren Konditionen des Sofort-Pakets und zu der Frage, ob und wann die Bandbreite gedrosselt wird, wird die Telekom bald weitere Informationen veröffentlichen.