Der renommierte britische Energiekonzern BP ist in die Schlagzeilen geraten. Wiederholt falsche Zahlen in puncto Ölaustritt haben zu einem Disaster und heftiger und vorallem berechtigter Kritik geführt.
Doch BP hat sich jetzt mit dem Kauf von Internet-Suchanfragen zum Thema Ölkatastrophe gegen neue Anklagen gerüstet. So werden die Ergebnisse zu den Suchbegriffen wie Ölkatastrophe oder die englische Entsprechung Oil Spill bei den Suchmaschinen Yahoo, Google oder Bing so ausgegeben, dass an oberster Stelle ein Link von BP plaziert wird, der zur Homepage des Konzern´s führt.
BP nutzt diese Möglichkeit, um Aufklärung in Sachen Fehlermeldung zu betreiben und die Dinge neu darzustellen. 10.000 US – Dollar täglich hat sich der Konzern die Aktion kosten lassen - die Imagewiedergutmachung bleibt aber abzuwarten. Denn täglich gibt es neue Meldungen über ölverschmierte Tiere oder darüber, wie sich der Ölteppich ausbreitet und ganze Küsten verschmutzt.