Das iPad ist in aller Munde – und lag nun erstmals während der Rede eines Bundestagsabgeordneten auch vor ihm auf dem Tisch.
Der FDP-Bundestagsabgeordnete Jimmy Schulz fordert gegenüber dem Berliner Kurier die Aufhebung des Computer-Verbots im Deutschen Bundestag. Vorausgegangen war ein Streit um seine Nutzung eines iPads anstelle von Notizzetteln während eines Vortrags im Plenum.
Schulz ist der Meinung, dass auch der Bundestag sich den neuen Medien gegenüber nicht verschließen solle. Nach seinen Worten wurde er, nachdem er eine Rede mit Hilfe eines iPads gehalten hatte, von einem Bundestagspräsidenten darauf hingewiesen wurde, dass er damit gegen das Gesetz verstoßen habe.
Nun müssen sich die Politiker, die derzeit eh genug Themen haben, über die sie sich die Köpfe heißdiskutieren, auch mit diesem Thema befassen. Die Frage, ob Computer statt Papierzettel bei Reden zur Hilfe genommen werden dürfen, sollen nach Angaben Schulz’ nun von einem Geschäftsordnungsausschuss behandelt werden.