Der Hightech-Verband BITKOM veröffentlicht auf Basis aktueller Daten der Bundesnetzagentur statistische Zahlen über die Nutzung mobiler Telefone. Tenor der Ergebnisse: Mobiles Telefonieren wird für die Deutschen immer mehr zum Standard. So gibt es in Deutschland inzwischen mehr als 110 Millionen Mobilfunkverträge, was durchschnittlich 1,3 Anschlüsse je Bundesbürger bedeutet.
Das Gesprächsvolumen im Mobilnetz ist heute mehr als doppelt so hoch wie noch in 2005. Auch im Vergleich zum Vorjahr stieg die Summe der Gesprächsminuten von 150 Milliarden auf 169 Milliarden Minuten, was einer Steigerung von 13 Prozent entspricht. Damit telefoniert statistisch gesehen jeder Bundesbürger bei einer angenommenen Wachzeit von 16 Stunden ganze 2,5 Tage jährlich mobil.
Durch die weiteren Preissenkungen beim Mobilfunk und das Angebot von Flaterates und Volumentarifen rechnet der Verband mit einem weiteren Anhalten dieses Aufwärtstrends. Immerhin werden 80 Prozent der abgehenden Gespräche über Flatrates geführt.