Einführung intelligenter Stromzähler bereitet Probleme

  1. 15.07.2010 10:17
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Die Einführung so genannter Smart Meter – intelligenter Stromzähler – sorgt für Verunsicherung bei den Energieversorgern. So kam eine Studie der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting zu dem Ergebnis, dass die Versorger diese neuen Geräte nicht wegen eines zu erwarteten wirtschaftlichen Nutzen einbauen, sondern lediglich wegen des gesetzlichen Drucks.

Scheinbar ist hier der Gesetzgeber der Wirtschaft voraus. Es herrscht Verunsicherung bei den Energieversorgern, da es in vielen Unternehmen noch am prozessualen- und IT-Know-how zur effizienten Einbindung der neuen Technik fehlt. So sind einheitliche Standards für den Datenaustausch wichtige Voraussetzungen, um das Smart Metering wirklich sinnvoll betreiben zu können. Bislang wissen jedoch viele Unternehmen noch nicht, wie sie die Datenflut bewältigen sollen, die IT-Prozesse und das Kundenmanagement auf die neuen, durch das Smart Metering erforderlich werdenden Anforderungen vorbereiten sollen.

Drei Viertel der Energieversorger planen die Einführung zeit- und lastvariabler Tarife bis 2012. Die Hälfte der Unternehmen rechnet damit, dass in zehn Jahren die Mehrheit der deutschen Haushalte mit Smart Metern ausgestattet sein wird. Die Versorger rechnen jedoch für sich zunächst nicht mit einem wirtschaftlichen Nutzen, da das Smart Metering für sie einen hohen Kostenaufwand bedeutet.





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