Wie soll die Energieversorgung in unserer Zukunft abgesichert werden? Während die Regierungskoalition Diskussionen über die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken führt, besuchte Umweltminister Röttgen (CDU) den ersten deutschen Offshore-Windpark. Er macht sich für die Energieversorgung durch Windkraftwerke stark.
In der Mittwochsausgabe des Hamburger Abendblatts kündigte Röttgen an, dass er künftig die Investitionen in Windkraftanlagen, sowohl auf See als auch auf dem Land, verbesssern will. Dafür sollen künftig auch staatliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Er rechne damit, dass bis 2050 der Energieverbrauch in Deutschland fast komplett mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden kann. Windkraftanlagen sollen dann etwa die Hälfte der benötigten Energie liefern.
Röttgens Pläne für verbesserte Investitionsbedingungen sollen nicht nur für die Planung und den Bau der Anlagen sondern auch für die weiteren Wege wie den Netzausbau auf hoher See und deren Anbindung an Land sowie die Einspeisung des Stroms gelten. Schon Ende 2011 sollen feste Investitionsentscheidungen für zehn Offshore-Windparks in der Ost- und Nordsee gefällt werden. Dies wird nach Röttgens Ansicht eine Eigendynamik auslösen und die weiteren gesteckten Ziele möglich machen, bis 2020 über 10.000 Megawatt und bis 2030 über 25.000 Megawatt durch Offshore-Anlagen zur Verfügung zu haben.