Führerschein mit 17 wird bundesweit eingeführt

  1. 06.08.2010 08:01
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Das Pilotprojekt „begleitetes Fahren“, also der Führerschein mit 17, dass bereits seit 2004 in einigen Bundesländern praktiziert wurde, hat sich bewährt. Bundesverkehrsminister Ramsauer teilte mit, dass sich das begleitete Fahren positiv auf die Verkehrssicherheit ausgewirkt hat. Somit wird das begleitete Fahren für Fahranfänger mit 17 Jahren zum 1.1.2011 bundesweit zum Dauerrecht.

Auch der ADAC bestätigte den Erfolg, den das Modell vorweist. Jugendliche können damit bereits ihren Führerschein mit 17 Jahren erhalten und bis zum 18. Geburtstag in Begleitung eines erfahrenen und zuverlässigen Inhabers eines Führerscheins Auto fahren. Dieser muss mindestens 30 Jahre alt sein, seinen Führerschein seit mindestens fünf Jahren haben und darf höchstens drei Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg aufweisen. Die Begleitpersonen werden beim Antrag des Führerscheinneulings festgelegt. Auch Ramsauer hat nach eigener Aussage bei seinen beiden älteren Töchtern als Begleiter fungiert und bezeichnet dies als positives Erlebnis.

Durch das begleitete Fahren erhöht sich die Fahrkompetenz der Fahranfänger erheblich. Nach einer Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt) haben sich seit dessen Einführung des Führerschein mit 17 die Unfälle auf deutschen Straßen um 22 Prozent verringert, zudem wurden 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße registriert.

Die Jugendlichen müssen jedoch vorsichtig sein: Werden sie beim Fahren ohne ihre Begleitperson erwischt, droht der Verlust der Fahrerlaubnis, eine verlängerte Probezeit danach, sowie die Auflage, vor dem Neuerwerb des Führerscheins ein Aufbauseminar zu machen. Außerdem wird ein Bußgeld fällig. Nachdem der Gesetzesentwurf nun vom Kabinett verabschiedet wurde, muss er noch den Bundestag und den Bundesrat passieren, um dann ab dem 1. Januar 2011 in Kraft treten zu können und Jugendlichen den Führerschein mit 17 zu ermöglichen.




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